In den kinetischen Lichtobjekten greift Jakob Kupfer das Credo der konkreten Fotografie auf und findet aus der Perspektive des Lichtbildners zu neuen Ausdrucksformen des konkreten Lichtbildens.


Die aus Lichtfluss und -brechung, Durchlässigkeit und Veränderung geformten Unikate verändern sich nicht nur auf der Zeitachse, sondern auch mit dem Standpunkt der Betrachtenden – und das nicht im übertragenen, sondern im tatsächlichen räumlichen Sinne.


So kehrt er drei wesentliche Konventionen der Fotografie um: Das bildgebende Moment ist in das Innere der Kammer verlagert und wird von außen betrachtet. An die Stelle des fixierten Augenblicks tritt ein sich permanent wandelndes Bild und das Mitteilen einer Aussage wird durch die Aufforderung zur Konstruktion einer eigenen Wahrnehmung ersetzt. Auch die Verlässlichkeit des fotografischen Abbildes, und sei es das »laufende Bild«, löst Jakob Kupfer auf, indem er den Betrachtungswinkel wirksam werden lässt.

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